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Viele Besucher, keine Verkäufe mit Shopify?!

ZUSAMMENFASSUNG

Täglich bekomme ich diese eine Frage: „Ich habe viele Besucher auf meinem Shop, aber habe noch keinen einzigen Sale. Was kann ich tun?“

Die größten Gründe, die dich eventuell davon abhalten, Verkäufe zu machen, werde ich in diesem Beitrag aufdecken.

 

Viele Besucher, keine Verkäufe, daran könnte es liegen:
  1. Traffic
  2. Shop
  3. Produkt

 

Bevor wir uns diese Fehlerquellen ansehen, zeige ich dir noch kurz eine Statistik bezüglich der Warenkorbabbrüche, also warum viele Leute einfach aus dem Onlineshop verschwinden, ohne den Kauf abzuschließen. 

 

#1 Versteckte Versandkosten 25%

Der mit Abstand wichtigste Grund sind versteckte Shipping Kosten, also Versandkosten, welche nicht offen kommuniziert werden und Leute erst an der Kasse sehen, dass sie noch ein paar Euro an Versand zahlen müssen. Leute hassen Versandkosten und deswegen ist kostenloser Versand so wichtig. 

 

#2 Keine Kundenkonten 22%

Zweitwichtigste Sache sind Kundenkonten. Ich würde jedem empfehlen, Kundenkonten komplett auszustellen, sodass diese nicht einmal optional sind. In den meisten Fällen sind Kundenkonten überhaupt nicht nötig und drücken nur deine Conversion Rate nach unten. 

 

#3 Nur Research-Kunden

Den nächsten Punkt kannst du nicht wirklich verbessern. Manche Leute wollen sich einfach nur umsehen und eigentlich gar nicht kaufen. Da kann dein Shop noch so super sein, diese Kunden kannst du nicht überzeugen.

 

#4 Unsichere Zahlungsmöglichkeiten 

Den nächsten Punkt kannst du wiederum ändern. Manche Leute haben Angst, weil sie an der Zahlungssicherheit zweifeln. Da sind wir auf Shopify richtig, denn viele Leute kennen diesen Check-out bereits und sind mit ihm vertraut. 

 

#5 Zu langer Check-out Prozess

Dieses Problem haben wir bei Shopify nicht. 

 

Die letzten beiden Punkte sind nicht so wichtig, denn wir fokussieren uns lieber auf die größeren Probleme, um unsere Conversion deutlich zu erhöhen.

Schauen wir uns jetzt die größten Fehlerquellen an.

 

Traffic

Grundsätzlich gibt es hier zwei große Probleme:

 

– Falsche Zielgruppe

Du sprichst mit deinen Werbeanzeigen einfach die falschen Leute an und targetierst nicht richtig. Ich sehe immer wieder Leute, die mit Gratis-Verlockungen arbeiten und dabei die falschen Leute in Ihren Shop ziehen. Wenn diese Leute nur nach gratis Sachen suchen, werden sie bei dir bestimmt nichts kaufen. Der Facebook Algorithmus lernt dann, dass du genau diese Leute ansprechen willst. Aber das sind die Leute, die du nicht auf deinem Shop haben willst. 

 

– Schlechte Darstellung 

Du stellst dein Produkt schlechter da, als es wirklich ist und du stellst die Funktionen deines Produktes nicht richtig vor. Wenn dann jemand auf die Produktseite geht und sich das Ganze einmal durchliest, merkt er auf einmal, dass dein Produkt doch gar nicht so gut ist und springt dann wieder ab. Deshalb achte immer darauf, dein Produkte professionell darzustellen.

 

Shop

Das sind hier die typische Fehler:

 

– Kein Vertrauen

Es gibt wirklich viele Stores, bei denen ich einfach Angst habe und niemals in meinem Leben einkaufen würde.

 

– Unprofessionalität

Schau dir einfach mal deine Seite an. Würdest du, wenn du hier das erste Mal drauf kommst, deine Kreditkarteninformationen eingeben? Wenn nicht, musst du sofort etwas ändern. 

Du kannst auch zu deinen Freunden gehen und sie nach Feedback fragen. Verrate dabei gar nicht, dass es dein Shop ist.

 

– Keine Einheitlichkeit 

Manche Shops sehen einfach nicht gut aus. Sie verwenden auf der Startseite gelb, auf der Produktseite blau und die Produktbilder sind in rot. Kombiniere nicht zu viele Farben miteinander und halte es simpel und einheitlich.

 

– Überladenheit

Viele Shops fangen damit an, viele Produkte aus vielen Nischen zusammenzuwerfen, in der Hoffnung, dass eines dann gekauft wird. Das wird nicht passieren. Konzentriere dich auf ein Nischenprodukt und werde damit erfolgreich.

 

– Versand

Streiche die Versandkosten im besten Fall auf 0€ und verschicke das Ganze kostenlos.

 

– Zahlungsmethoden

Du musst immer die größten Zahlungsmethoden abdecken. Ich empfehle Shopify Payments, Paypal und Amazon Pay. Dann hast du auf jeden Fall alles, was du brauchst. 

 

Produkt

Vier wichtige Punkte, die zu beachten sind:

 

– Preisgestaltung

Bitte halte dich bei der Preisgestaltung einfach an die Norm. Schau deine Konkurrenten an, zu welchem Preis die das Produkt verkaufen. Starte am Anfang mit einem niedrigeren Preis und erhöhe den langsam mit der Zeit. Nimm keine verwirrenden Preise wie 16,83€, sondern mit 95 oder 99 am Ende.

 

– Produktbilder

Produktbilder sollten einheitlich und professionell sein. Wähle immer das gleiche Format, sonst lenkt das zu stark ab.

 

– Beschreibung

Packe die Beschreibung am Anfang über dein Produkt. Zeige, was das Produkt kann, welche Grundprobleme es löst bzw. welche Emotionen es anspricht. Danach kann man noch ein Produktbild in die Beschreibung bringen. Ich gehe dann noch gerne auf die einzelnen Produktfeatures ein und zeige auch hier verschiedene Bilder dazu. Animierte Bilder eignen sich besonders gut, um die Einzigartigkeit und die Besonderheit deines Produktes zu vermitteln.

 

– Produktduplikate

Achte darauf, dass du keine Duplikate im Shop hast, denn das verwirrt deinen Kunden. Hast du ein „Gewinner-Produkt“ gefunden, dann packe die besonderen Eigenschaften nicht in ein anderes Produkt. Somit weiß dein Kunde nicht, welches von den beiden er kaufen soll und welches das bessere ist. Deinem Kunden muss klar sein, was er bei dir bekommt und was nicht.

 

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir geholfen, deinen Store noch etwas zu optimieren, um mehr Sales zu machen.

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