fbpx

So hat es angefangen…

Die Geschichte von Christoph Filgertshofer

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

Ich bin Christoph Filgertshofer, ein Unternehmer und Experte im Bereich eCommerce und Marketing. Ich wurde in einer kleinen Stadt in der Nähe von München geboren, wo ich auch seine Kindheit und Jugend verbrachte.

Bereits in extrem jungen Jahren kam ich durch meinen Vater in den Kontakt mit dem Unternehmertum. Er berichtete mir täglich von seinem Alltag als Unternehmer – eines der Highlights jeden Tages. Täglich gab es neue Probleme, neue Chancen, neue Entwicklungen, es war einfach niemals langweilig. Für mich klang das schon mit 9/10 Jahren nach dem perfekten Alltag.

Damals habe ich noch nicht verstanden, dass Schwankungen nicht immer positiv sind und die meisten Unternehmer dadurch unter Dauerstress stehen. Trotzdem war es mein Traum Unternehmer zu sein und dadurch Millionär zu werden. Meine Assoziation mit Millionär war damals, dass ich alles kaufen kann, was man sich wünscht und das klang für mich einfach nur perfekt. Daher war meine Antwort auf die Frage „Was willst du später mal werden?“ Immer schon entweder „Unternehmer“ oder „Millionär“.

 

Meine ersten eigenen Berührungspunkte mit unternehmerischen Tätigkeiten gab es dann mit ungefähr 14 Jahren. Es gab eine neue Version vom Apple iPod Touch und ich wollte diesen unbedingt haben, da viele meiner Freunde ihn sofort nach Release bekommen hatten. Für mich war es immer schon unangenehm meine Eltern nach Geld zu fragen, vor allem für teuere Dinge, wie einen iPod Touch. Also entschied ich mich, das Geld selbst zu verdienen. Ich hatte zwar keine Ahnung wie ich das anstelle sollte, allerdings war ich 100% davon überzeugt, dass ich es schaffen kann.

In den nächsten Monaten versuchte ich die verschiedensten Dinge, das einzige was aber wirklich Profit abwarf war mein Handel mit Sammelkarten. Ich fand einen Weg ziemlich günstig an seltene Sammelkarten zu kommen und diese anschließend auf eBay oder an meine Freunde zu verkaufen. Und dann kam endlich der Tag, ich hatte 280€ zusammen und konnte mir den iPod touch kaufen. Es ist einfach eines der schönsten Gefühle für etwas selbst zu arbeiten und sein Ziel zu erreichen. Von diesem Tag an war mein unternehmerisches Feuer entfacht und es gab immer neue Ziele, die mich bis heute antreiben.

 

Ich habe in den folgenden Monaten die verschiedensten Dinge probiert, um mir neben der Schule ein wenig Geld zu verdienen. Einer meiner besten Ideen war es, Zeitungen auszutragen, aber nicht wie es jeder andere machte. Ich besorgte mir gleichzeitig mehrere Austrag-Jobs und gab diese zum Großteil an meine Freunde weiter, dabei strich ich selbst eine kleine „Vermittlungs-Provision“ ein. Die Routen hatte ich zuvor so optimiert, damit wir mit möglichst kleiner Arbeitskraft jede Woche alle Zeitungen austragen konnten.

All das Geld, das ich in dieser Zeit verdiente, sparte ich, um mir einen meiner größten Träume zu erfüllen. Ich hatte bereits seit Jahren großen Spaß daran Videos aufzunehmen, zu schneiden und diese auf YouTube hochzuladen. Mit 11 Jahren habe ich damals meinen ersten YouTube Kanal eröffnet und das erste Video veröffentlicht. Aber ich war selbst nicht mit der Qualität zufrieden und wollte bessere Videos produzieren, dafür sollte das Geld genutzt werden. Zu dieser Zeit hatte ich noch keinerlei Ahnung davon, dass man mit YouTube Klicks Geld verdienen konnte und das bekannte Marken tausende Euros für eine Produkt Platzierung bezahlen würden.

Bis ich 15 Jahre alt war, veröffentlichte ich daher nur wenige und sehr unregelmäßig neue Videos auf YouTube. Dies veränderte sich allerdings mit der zufälligen Entdeckung des YouTube Kanals von einem meiner Freunde. Er hatte tausende Abonnenten, lud regelmäßig Videos über ein Handspiel hoch, das wir beide spielten und ich wusste nichts davon. Für mich war es komplett verrückt, dass man so viele Abonnenten und Klicks bekommen konnte und das, obwohl er nicht einmal gut in dem Spiel war. Ich entschied mich also YouTube von diesem Tag an ernst zu nehmen und täglich Videos hochzuladen mit der Hoffnung auf die gleichen Erfolge.

Leider klappte das nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte – trotz des Geldes, das ich zuvor in professionelles Equipment gesteckt hatte. Monate lang lud ich täglich neue Videos hoch, aber niemand interessierte sich dafür. Das war natürlich etwas demotivierend, aber mir hat der Prozess dahinter so unglaublich Spaß gemacht, dass ich trotz keinerlei Erfolge immer weiter machte. Es dauerte bis zu dem Release von einem neuen Spiel, das alles verändern sollte.

Über Nacht ging eines meiner Video „Viral“, bekam also zehntausende Aufrufe und meine Abonnentenzahl verdoppelte sich plötzlich. Der Knoten war geplatzt und mehrere meiner Videos erhielten eine extrem hohe Anzahl von Aufrufen. Innerhalb von wenigen Monaten hatte ich plötzlich über 100.000 Abonnenten und war von einem monatlichen von ca. 400€ auf über 10.000€ in vielen Monaten gesprungen. Es war einfach eine tolle Zeit – ich verdiente plötzlich mehr Geld als viele Ärzte und das ganze mit 16 während ich mein Abitur machte. YouTube Videos lud ich noch Monate weiter hoch – am Höhepunkte meiner YouTube Karriere hatte ich ca. 230.000 Abonnenten und monatlich über 3.000.000 Aufrufe.

Dann wollte ich mich allerdings neu orientieren – Gaming Videos auf YouTube hochzuladen, hat mich nicht mehr begeistert, ich wollte eine neue Herausforderung. Damit startete. Während meiner Zeit als „Influencer“ hatte ich mit unzähligen Marken gearbeitet und viel über die Vermarktung von Produkten auf Social Media gelernt. Aber von allen restlichen Aspekten eines eigenen eCommerce Geschäfts hatte ich keine Ahnung. Also schnappte ich mir meine Freunde und wir lernten gemeinsam alles über eCommerce, was wir finden konnten. Alle relevanten Kurse, YouTube Videos und Blogs wurden nach den besten Strategien durchforstet und zusammengefasst. 

Dann starteten wir den ersten Versuch, wir waren hochmotiviert und dachten, dass der Store sofort durch die Decke gehen wird. Dieser Erfolg blieb allerdings aus, wir versenkten einige hunderte Euros ins Facebook Ads, aber nicht einmal 1 Verkauf kam dabei heraus. Also alles wieder auf 0 – nun nahmen wir das Thema deutlich ernster und nutzen die nächsten 2 Monaten, nur um mehr über das Thema zu lernen. Als wir uns nach unzähligen Nächten mit Videos und Blogs wirklich bereits fühlten, starteten wir den nächsten Versuch. Und tatsächlich es klappte, am 2. Tag gab es die ersten Verkäufe und im ersten Monat konnten wir für damalige Verhältnisse.

Ich und meine Freunde bzw. Business Partner hatten die ersten Erfolge gesehen und wir waren nicht mehr zu stoppen. Wir bauten immer neue Stores auf und erzielten immer neue Rekorde. Das sollte nicht unentdeckt bleiben und weitere meiner Freunde fragten mich, wie wir das angestellt hatten. Als es auch bei ihnen ziemlich schnell die ersten Erfolg zu sehen gab, kamen immer mehr Leute auf mich zu, mit der Frage nach Hilfe. Irgendwann war ich an dem Punkt, dass ich nicht mehr allen selbst helfen konnte, also entschied ich mich zurück zu YouTube zu gehen. Nicht mehr mit meinem alten Gaming Kanal, aber mit einem neuen Kanal über eCommerce und Marketing. Diesen Kanal betreibe ich bis zum heutigen Tag und er konnte bisher über 34.000 Personen überzeugen ihn zu abonnieren.

Nach meinen Erfolgen mit eigenen Stores und auf YouTube ist Shopify auf mich aufmerksam geworden und es ist eine bis heute andauernde Zusammenarbeit entstanden. Gemeinsam mit Shopify habe ich den ersten deutschen Shopify Education Partner Kurs erschaffen, der eCommerce Einsteigern den Anfang erleichtern soll. Zudem arbeite ich nun mit einigen Unternehmen und helfe ihnen bei Aufbau einer Social Media Präsenz und der Online Vermarktung der Produkte.
Mit meinen eigenen eCommerce Projekten ist der anfängliche Fokus von simplen kurzfristigen Dropshipping Shops immer mehr auf verschoben worden. Dadurch bietet sich mir die Möglichkeit langfristig große Marken mit der Hilfe von Social Media aufzubauen. Zudem habe ich Ende 2019 in ein weiteres eCommerce Startup investiert, indem ich die CMO-Rolle übernommen habe. Nun stehen neben eCommerce Shops & Consulting auch eigene Software Projekte in diesem Bereich an. Ich bin gespannt, was die Zukunft noch alles zu bieten hat – es wird weiterhin Erfolge aber auch Misserfolge geben, ich freue mich auf beides.